Historisches zum Sport

Das rasante Spiel mit dem Federball ist viel älter als die meisten Sportler glauben. Seine Anfänge reichen bis weit zurück ins Mittelalter. In Europa erlebte das Spiel seine Anfänge im 19. Jahrhundert, nachdem es aus Indien über die englische Stadt Badminton auf das europäische Festland gekommen war. In jener englischen Stadt wurden um 1870 auch erstmals Turniere ausgerichtet.

In Deutschland bekam Badminton nach 1945 einen enormen Aufschwung. Inzwischen gehört es in nahezu allen Schulen zum Sportunterricht und wird zunehmend in kommerziellen Sportcentern neben Tennis und Squash angeboten. Seit den Olympischen Spielen in Barcelona 1992 ist Badminton olympische Disziplin. Dort wurden Herreneinzel und -doppel sowie Dameneinzel und -doppel ausgetragen.

Badminton ist sowohl Einzel- als auch Mannschaftssportart, dabei gibt es Einzel - und Doppeldisziplinen. Eine Mannschaft stellt sich aus mindestens vier Herren und zwei Damen zusammen, die maximal je zwei Begegnungen innerhalb des Mannschaftsspiels ausgetragen dürfen.

Jede Mannschaftsbegegnung besteht aus acht Spielen (3 Herreneinzel, 1 Dameneinzel, 2 Herrendoppel, 1 Damendoppel sowie 1 Gemischtes Doppel), die in einer bestimmten Reihenfolge absolviert werden müssen. Dabei bringt jedes gewonnene Spiel für die Mannschaft einen Punkt, so dass Ergebnisse von 8:0 bis 4:4 möglich sind.

Gespielt wird beim Badminton auf zwei Gewinnsätze (d.h. maximal drei Sätze), jeweils bis 21 Punkte. Jeder Satz endet mit mindestens zwei Punkten Vorsprung. Ein möglicher Entscheidungssatz endet immer bei 30 Punkten. Punkten können alle am Spiel beteiligten Parteien. Das Aufschlagsrecht liegt immer auf der Seite, die den letzten Ballwechsel erfolgreich ohne Fehler beendet hat (es ist ein Fehler, wenn eine Seite den Ball ins Netz oder ins Aus schlägt oder einen gegnerischen Ball nicht erreichen kann). Bei geradem Punktestand wird von rechts aufgeschlagen, bei ungeradem von links. Soviel zur Geschichte und den Grundregeln beim Badminton.